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Ärzteschaft

Neue Weiterbildungs­ordnung für Schleswig-Holstein

Freitag, 29. November 2019

/dpa

Bad Segeberg – Die Kammerversammlung der Ärztekammer Schleswig-Holstein (ÄKSH) hat eine neue Weiter­bildungs­ordnung verabschiedet. Sie wird voraussichtlich am 1. Juli 2020 in Kraft treten. „Die Kammerversammlung hat sich eindeutig für eine kompetenz­ba­sierte, mo­derne Weiter­bildungs­ordnung entschieden“, sagte ÄKSH-Präsident Henrik Herr­mann.

Spezifisch für Schleswig-Holstein sei, dass angehende Allgemeinmediziner ihre Weiterbil­dung weiterhin sowohl bei niedergelassenen Fachärzten für Allgemeinmedizin als auch bei niedergelassenen hausärztlich tätigen Internisten absolvieren könnten. „Das erweitert den Kreis der möglichen Weiterbildungsstellen für angehende Allgemeinmediziner und kann durch diese Flexibilisierung dazu führen, dass sie schneller in der Versorgung an­kommen,“ sagte Herrmann.

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Künftig sind auch verpflichtende Schulungen für die zur Weiterbildung befugten erfahre­nen Fachärzte vorgesehen. Eine weitere Neuerung betrifft die Zusatzweiterbildung Ho­mö­opa­thie. Sie wurde nicht wieder in die Weiter­bildungs­ordnung aufgenommen.

„Das war nur das formale Gerüst. Jetzt gilt es, die neue Weiter­bildungs­ordnung mit Leben zu füllen und eine neue Kultur der Weiterbildung zu etablieren“, verwies Herrmann. Dazu plant die ÄKSH im Laufe der nächsten Jahre, die schleswig-holsteinischen Krankenhäuser und die großen Weiterbildungspraxen aufzusuchen und vor Ort über die konkreten Neue­rungen zu informieren. © hil/sb/aerzteblatt.de

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