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Philippinen stoppen Impfung gegen Dengue

Montag, 4. Dezember 2017
/dpa

Manila – Auf den Philippinen haben Hunderttausende Kinder einen potenziell gefähr­lichen Dengue-Impfstoff erhalten. Heute leitete das Justizministerium des Landes deshalb Ermittlungen ein. Das landesweite Impfprogramm für rund eine Million Kinder war bereits am vergangenen Freitag eingestellt worden, nachdem der französische Pharmakonzern Sanofi vor seinem eigenen Impfmedikament Dengvaxia gewarnt hatte.

Demnach sei das Mittel für Menschen riskant, die vor der Impfung noch nie am Dengue­fieber erkrankt waren. In diesen Fällen gebe es ein erhöhtes Risiko, dass eine schwerere Form der Krankheit die Folge ist.

Die Philippinen haben im April vergangenen Jahres die staatliche Impfkampagne für Kinder gestartet. Seitdem ist schätzungsweise bereits 733.000 Kindern der Impfstoff verabreicht worden. Das Mittel gegen Dengue von Sanofi ist in 15 weiteren Ländern zugelassen. Nach Angaben von Sanofi seien bisher keine Toten durch die Injektion des Medikaments gemeldet worden.

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Kommentare
Pro-Natur am Montag, 4. Dezember 2017, 19:38
Was soll man davon halten?
Sanofi hat tausende von Kindern geimpft, ohne wirklich zu wissen, was dann passiert. Was sollen Eltern (auch hier in Deutschland) davon halten?