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Klinikbehandlungen wegen Adipositas in NRW gestiegen

Freitag, 19. Mai 2017

Düsseldorf – Wegen krankhaften Übergewichts werden immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen (NRW) in Kliniken behandelt. Die Zahl der stationär versorgten Patienten mit der Diagnose Adipositas hat sich innerhalb von nur fünf Jahren von 2.205 Fällen (2010) auf 4.845 Behandlungen (2015) mehr als verdoppelt, wie das Statistische Landesamt heute mitteilte. Damit setzte sich der Trend der zunehmenden Behand­lun­gen fort. Adipositas ist der Fachbegriff für Fettleibigkeit.

Zwei Drittel der Fälle mit dieser Diagnose sind demnach Frauen. Gut die Hälfte der stationär behandelten fettleibigen Patienten sind zwischen 35 und 55 Jahren alt. In den Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen ging die Zahl der Behandlungsfälle hingegen im selben Zeitraum um 2,3 Prozent auf knapp 4.000 Patienten zurück.

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