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Intensivstation am Frankfurter Uniklinikum wieder freigegeben

Mittwoch, 17. Mai 2017

Frankfurt am Main – Nach einer umfassenden Desinfektion geht die Intensivstation des Frank­furter Universitätsklinikums wieder in Betrieb. Das teilte der Vorstand des Klini­kums gestern mit. Teile der Station waren Anfang des Monats gesperrt worden, nach­dem dort der potenziell gefährliche Erreger Klebsiella pneumoniae 4-MRGN nachge­wiesen worden war.

Nach den Desinfektionsmaßnahmen mit einem neuen Reinigungsmittel gebe es „keine neu­en Erregernachweise“, hieß es in der Mitteilung. Die beiden Patienten, die mit dem Er­reger besiedelt seien, würden aufgrund ihrer schwerwiegenden Grunderkrankung wei­ter intensivmedizinisch behandelt.

Die multiresistenten Bakterien vom Typ Klebsiella pneumoniae waren bei fünf Patienten nachgewiesen worden. Drei von ihnen sind mittlerweile tot. Sie starben laut Klinik aber nicht an dem Keim, sondern an ihren schweren Krankheiten. Die Station werde in Ab­spra­che mit dem Gesundheitsamt der Stadt wieder freigegeben, hieß es.

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