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Förderung für physiologische Grundlagenforschung in Homburg verlängert

Montag, 1. Dezember 2014

Homburg – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG hat den Sonderforschungs­bereich (SFB) „Ca2+-Signale: Molekulare Mechanismen und Integrative Funktionen“ an der Universität des Saarlandes verlängert. Damit erhalten die Homburger Wissen­schaftler bis 2018 weitere 9,9 Millionen Euro Förderung.

Der SFB betreibt Grundlagenforschung. „Diese ist essenziell, um die Auswirkungen der Calcium-Signale auf die Funktion des Gehirns, des Herzens, der sensorischen Systeme und des Immunsystems zu untersuchen“, sagte der Sprecher des SFB Jens Rettig. Die neuen Erkenntnisse sollen dazu dienen, Erkrankungen dieser Organe wie zum Beispiel Parkinson und Alzheimer besser zu verstehen und neue Therapieansätze zu eröffnen, erklärte der Physiologe.

Dies sei nur durch möglich, wenn Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachdisziplinen langfristig zusammenarbeiten, hier sind es Biologen, Mediziner, Biochemiker, Pharma­kologen, Biophysiker und Anatomen in insgesamt 19 Projekten.

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Die Ergebnisse der ersten Förderphase seit 2011 sind laut Rettig vielversprechend: So wurde in einem Teilprojekt um den Molekularbiologen Richard Zimmermann eine Strate­gie entwickelt, um bei einem neuen Therapieansatz für Prostatakarzinompatienten Resistenzen zu überwinden und möglicherweise auch die Zellmigration, also die Wanderung von Krebszellen, zu unterdrücken.

Wie Schmerzempfinden und die Wahrnehmung von Gerüchen auf genetischer Ebene zusammenhängen, hat der Physiologe Frank Zufall in einem weiteren Teilprojekt mit Kollegen aus Großbritannien und Frankreich herausgefunden. Sie konnten zeigen, dass ein einziges Gen dafür verantwortlich ist, dass Menschen Schmerz und Düfte wahrnehmen können. © hil/aerzteblatt.de

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