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Schlagzeugspielen verändert das Gehirn
/Aleksandrs Muiznieks, stock.adobe.com

Medizin

Schlagzeugspielen verändert das Gehirn

Bochum – Die Hirnstruktur und -aktivität von Menschen, die regelmäßig Schlagzeug spielen, unterscheidet sich von Nicht-Schlagzeugern. Die Musiker haben weniger, aber dafür dickere Fasern im Hauptverbindungstrakt zwischen den beiden Hirnhälften. Außerdem sind ihre motorischen Hirnareale effizienter ...

Genetische Risikoabschätzung des Schlaganfalls funktioniert

Donnerstag, 16. Januar 2020

München – Aus genetischen Daten lässt sich das Schlaganfall-Risiko ähnlich präzise oder sogar besser vorhersagen wie auf der Basis von etablierten Risikofaktoren. Das berichten Wissenschaftler um Martin Dichgans vom Klinikum Ludwig-Maximilians-University (LMU) München im Fachjournal Nature Communications (doi... ...

Fumarsäure­dimethylester drängt Immunzellen bei MS zurück

Dienstag, 14. Januar 2020

Marburg – Den Wirkmechanismus von Fumarsäuredimethylester (auch „Dimethylfumarat“, DMF) bei Multipler Sklerose (MS) hat ein internationales Forschungsteam um Magdalena Huber vom Universitätsklinikum Marburg beschrieben: Danach hemmt DMF Immunzellen vom Typ Tc17. Die Arbeit ist in der Fachzeitschrift Nature... ...

Neue Hinweise für die Bedeutung der kognitiven Reserve im Alter

Freitag, 10. Januar 2020

Dortmund – Das Bildungsniveau und damit die sogenannte kognitive Reserve ist entscheidend daran beteiligt, dass Menschen im Alter geistig leistungsfähig bleiben. Das berichten Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) in der Zeitschrift NeuroImage (doi... ...

Tau-Proteine schon nach einer schlaflosen Nacht bei jungen Erwachsenen im Blut erhöht

Freitag, 10. Januar 2020

Uppsala – Eine einzige schlaflose Nacht führt bei jungen Erwachsenen im Blutplasma zu einem Anstieg des Tau-Proteins, dessen Ablagerung im Gehirn ein zentrales Kennzeichen des Morbus Alzheimer und anderer neurodegenerativer Erkrankungen ist. Die klinische Bedeutung der in Neurology (2019; DOI:... ...

Schizophrenie: Neuer Wirkstoff könnte Gewichtszunahme und kardiometabolische Risiken vermeiden

Donnerstag, 9. Januar 2020

New York – Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat Ende des Jahres ein Antipsychotikum mit einem „potenziell neuartigen“ Wirkungsmechanismus zugelassen. Nach den jetzt in JAMA Psychiatry (2019; doi: 10.1001/jamapsychiatry.2019.4379) veröffentlichten Ergebnissen einer Phase-3-Studie könnte ein Vorteil des neuen Medikaments... ...

Veränderte Gestik kann auf Gehirnerschütterung beim Sport hinweisen

Mittwoch, 8. Januar 2020

Köln – Kommt es im Sport beim Training oder Wettkampf zu einem Unfall, kann die Gestik der betroffenen Athleten auf eine Gehirnerschütterung hinweisen. Das berichten Wissenschaftler um Ingo Helmich von der Abteilung Neurologie, Psychosomatik und Psychiatrie des Instituts für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte... ...

Neuroplastizität: Deprivation behindert Hirnentwicklung von Waisenkindern und älteren Erwachsenen

Mittwoch, 8. Januar 2020

London und Madison/Wisconsin – Waisenkinder, die gegen Ende der Ceaușescu-Ära ihre ersten Lebensmonate in extremer emotionaler Deprivation verbrachten, haben laut einer aktuellen Studie in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS 2020; doi: 10.1073/pnas.1911264116) im Erwachsenenalter deutlich... ...

Kognitive Verhaltenstherapie verändert die Hirnaktivität

Dienstag, 7. Januar 2020

Marburg – Die erfolgreiche Behandlung einer Panikstörung mittels kognitiver Verhaltenstherapie schlägt sich in einer geänderten Hirnaktivität nieder. Das berichten Wissenschaftler um Benjamin Straube und Tilo Kircher von der Philipps-Universität Marburg im American Journal of Psychiatry (doi... ...

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