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Dialyse und Fußball-WM

Mittwoch, 18. Juni 2014
Dialyse und Fußball-WM

Die Fußball-WM interessiert auch Paul Behrend sehr. „Schließlich habe ich früher selbst Fußball gespielt. Da schaue ich mir die Spiele selbstverständlich an“. Und wie ist es, wenn er zur Dialyse muss? „Dann schalten wir dort den Fernseher ein.“ Er habe das Glück, dass er sich einen Fernseher mit männlichen Patienten teile. „Der Fußball tritt also nicht in Konkurrenz zu einer Kochsendung“, sagt er schmunzelnd.

Es sei jetzt seine zweite Weltmeisterschaft bei der Dialyse. Seine erste WM dort sei sehr nett gewesen. „Ich hatte eine sympathische Runde, mit der ich mir zusammen die Spiele angesehen habe. Einer von uns hat auch immer etwas mitgebracht.“ Behrend erinnert sich zum Beispiel noch gut an Fähnchen am Fußende seines Bettes. Er ist also auch dieses Jahr ganz unbesorgt: „Da werde ich nichts verpassen. Das ist kein Problem.“