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Heimkehr (Teil 4)

Dienstag, 9. August 2011
Heimkehr (Teil 4)

die ersten Tage standen wie gewohnt im Zeichen des Büro- und Ämtermarathons (auch wenn ich davon noch nie merklich abnehmen konnte). Auch nach einer Woche hatte vor allem die Abteilung, die dafür sorgen sollte, dass auch alle Computer mich als Mitarbeiter erkennen, noch immer nicht alle Wege für mich frei gemacht.

Die Umstellung auf neue Software wird wahrscheinlich etwa so lange dauern wie bei der letzten Stelle. Wann ich jedoch nicht mehr am Telefon Anrufer verwirre, indem ich mich als Mitarbeiter einer Schweizer Klinik ausweise, weiß ich leider noch nicht.

Braucht wohl noch ein wenig, um anzukommen,

Euer Anton Pulmonalis

P.S.: Danke für die Kommentare. Sollte sich übrigens wirklich ein Krankenhaus oder Verband beworben sehen, nehme ich gerne Geld für bisheriges und weiteres Schreiben/Werben an. Schließlich verdiene ich jetzt weniger als in der Schweiz ;-)

Andreas Skrziepietz am Freitag, 12. August 2011, 18:01
auch wenn fast allen den Banken, den Zockern den Reichen, in erster Linie aber der Politik die Schuld geben.
Die Banken, die Zocker, die Reichen und die Politiker h a b e n die schuld.

Er hat kein Appartment sondern ein Zimmer im Personalwohnheim.
glanzmann am Freitag, 12. August 2011, 10:04
Heimkehr (4)
auf die meisten Beiträge von Foren etc lohnt sich eine Antwort nicht. lediglich der letzte Satz in Ihrem letztem Beitrag hat mich dazu veranlasst ("...verdiene ich jetzt weniger als in der Schweiz":

diesen Mythos sollte man endlich klar stellen, er erscheint immer wieder auch in den Massenmedien in D, wenn sie wieder einmal auf die Schweiz eindreschen.
Nach wiederholten Statistiken sind die Arbeitskosten im Durchschnitt in CH und in D etwa vergleichbar, in CH seit einigen Jahren sogar gering tiefer. Der Unterschied zwischen D und CH in dieser Hinsicht ist der, dass man davon in CH mehr ausbezahlt bekommt. Davon muss man aber auch etliche Leistungen die in D vom Staat finanziert werden (über Umverteilung) und zwar nicht nur hinsichtlich des sozialen Netzes, in CH selbst davon berappen. Das verfügbare Einkommen ist deshalb in CH seit ca Mitte der neunziger Jahre im Durchschnitt ewas geringer als in D (nach einer Statistik der NZZ). Der Staat nimmt deshalb auch weniger vom BIP für Umverteilungen etc ein. Dieses System funktioniert offenbar besser, wie man nicht nur jetzt in der ganzen EU etc Schuldenmisere sieht. Das Modell des Fürsorgestaates mit einem Missverhältnis von Leistungen der Bürger zu deren Ansprüchen steht auf dem Prüfstand - auch wenn fast allen den Banken, den Zockern den Reichen, in erster Linie aber der Politik die Schuld geben.
Alles Gute für Ihre weitere Karierre.
tremendo am Freitag, 12. August 2011, 09:39
Weiter so...
Lieber Anton,

lass Dich von den Kommentaren nicht irritieren und mach so weiter wie bisher.

Sei froh, dass Du ein Appartment hast. Stell Dir mal vor, Du wärst mit Andreas Skrziepietz in einer WG gelandet.

Geld von Kliniken solltest Du vielleicht trotzdem nicht nehmen. Enttäuschungen werden sicher noch kommen, und schließlich wirst Du auch darüber ungeniert auf Deine Art berichten wollen. Würde mich jedenfalls freuen...
Andreas Skrziepietz am Mittwoch, 10. August 2011, 19:21
nehme ich gerne Geld für bisheriges und weiteres Schreiben/Werben an.
Das ist doch unärztlich. Wieviel nehmen sie Dir für das Zimmer im Wohnheim ab?