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Heimkehr (Teil 3)

Samstag, 23. Juli 2011
Heimkehr (Teil 3)

Der Vertrag ist mittlerweile unterschrieben. Wie es das Glück so wollte, habe ich auch eines der wenigen Personalappartements ergattern können. Nun muss ich nur noch meine sieben Sachen in die neue Heimat schaffen und am ersten Tag ausgeschlafen, glatt rasiert und gut gelaunt an der Arbeit erscheinen.

Hatte übrigens neulich eine Diskussion darüber, dass er „an der Arbeit“ sagt,

Euer Anton Pulmonalis

Andreas Skrziepietz am Freitag, 5. August 2011, 14:05
Der Sinn
besteht darin, Werbung für deutsche Kliniken zu machen. A.P. ist eine fiktive Person, die vom Ärzteblatt im Auftrage einiger Kliniken, denen es an Knechten fehlt, geschaffen wurde (gegen entsprechende Bezahlung natürlich).
Plumpsklo am Mittwoch, 3. August 2011, 14:49
Was ist der Sinn dieses blogs?
Ich verfolge diesen blog nun seit einigen Monaten und mir ist zunehmend schleierhaft, was sein Verfasser damit eigentlich erreichen möchte. Dass es im echen Leben ein bisschen anders zugeht als in der Schwarzwaldklinik, ist den meisten Studenten/Kollegen etc. mittlerweile bekannt. House of God wurde auch schon vor Jahrzehnten geschrieben.

Der junge Kollege beschreibt recht anschaulich, wie er sich mit dem Einstieg in die Berufswelt schwer tut und an seiner ersten Arbeitsstelle - wenn nicht gescheitert - so zumindest nicht zurechtgekommen ist und sich folgerichtig (?) nach kurzer Zeit eine andere Stelle sucht.
Lieber Kollege Pulmonalis, ich möchte Sie in keinster Weise demotivieren, aber ihre treuherzig-naive Art, mit der sie ihren neuen Chef beschreiben, lässt mich doch ein wenig zweifeln.

Ich halte es jetzt einmal mit Nina Ruge (passt vielleicht ganz gut zu diesem blog): Alles wird gut.
petrulus am Montag, 1. August 2011, 21:29
Viel Erfolg
Lieber Anton Pulmonalis:
Ich lese stets gerne Ihre Zeilen. Von der Schweiz zurueck in die Heimat - es ist schoen nach Hause zu kehren, nicht wahr? Diejenigen meiner Kollegen, die in der Schweiz arbeiten, berichten von z.T. latenter, z.T. offener Hochnaesigkeit. War das auch Teil Ihrer Entscheidung wegzugehen?
Ich bin schon jetzt gespannt zu sehen, wie es Ihnen gefaellt, wo das bundesdeutsche System besser ist, wo schlechter usf.
Ich freue mich auf Ihre Zeilen - viel Erfolg beim Umzug.
Andreas Skrziepietz am Montag, 1. August 2011, 20:50
Personalappartement
Ein Wohnheimzimmer also. Ich vermute mal, daß sie ihm für die 10m² schlappe 500 im Monat berechnen werden. Ausgeschlafen und gut gelaunt wird er vermutlich nur am ersten Tag sein...