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Schweinegrippe: Chaos bis zuletzt

Mittwoch, 21. Oktober 2009
Schweinegrippe: Chaos bis zuletzt

Anfangs die Hysterie, geschürt unter tatkräftiger Mithilfe der WHO und des RKI, dann der dubiose Einkauf von 50 Millionen Impfdosen bei zwei Herstellern, verabredet unter den Bundesländern, parallel kauft der Bund für seine Bundeswehr was anderes ein, dann Horrormeldungen über Nebenwirkungen durch Impfverstärker, dann die Entdeckung, dass einige privilegierte Gruppen was besseres als die Normalbürger, nämlich die verstärkerfreie Impfung, bekommen sollen, schließlich Verwirrung, weil für Schwangere demnächst ein ganz anderer Impfstoff bereit stehen soll  – ja, und jetzt zeigt sich die Bundesregierung (wer ist das z. Zt. eigentlich?) doch tatsächlich besorgt, weil die Bevölkerung sich an der Impfung gegen Schweinegrippe so wenig interessiert zeigt.

Verantwortlich für das Chaos ist niemand, die Zuständigkeiten sind bunt verteilt und das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium ist während des Interregnums führungslos.

Eulenspiegel am Freitag, 23. Oktober 2009, 15:53
Was tun, um das "Chaos bis zuletzt" zu beenden?
Vorschlag:
In den ersten Wochen der Impfung gegen die "Schweinegrippe" ungeschminkt darüber berichten, ob und welche Nebenwirkungen nach der Impfung aufgetreten sind und in welchem Verhältnis ihr Schweregrad zu den Symptomen der S-Grippe selbst steht. Nur so lässt sich das verloren gegangene Vertrauen in der breiten Bevölkerung zurück gewinnen.
chirurgie_stefan am Donnerstag, 22. Oktober 2009, 14:06
Eine andere Art der Vorbeugung,
sicherlich keine Alternative zur Impfung aber ein nettes Gimmick z.B. als Wichtelgeschenk bei der klinikinternen Nikolaus-/Weihnachtsfeier sind die vor allem in Asien verbreiteten modischen Überzieher für Einmal-OP-Masken...

-> www. stylemask.com