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Ist das Vorspiel wirklich wichtig?

Freitag, 22. Mai 2009
Ist das Vorspiel wirklich wichtig?

Auch wir haben es getan! Wir haben uns mit unseren Prüfern getroffen, um im Voraus über die anstehende Prüfung zu sprechen. Zur Erinnerung: ich muss Mitte Juni zum mündlichen Staatsexamen antreten. 

Der erste Prüfer kündigte an, symptombezogen zu fragen. Der Zweite erzählte uns, dass er in allen seinen Prüfungen mit dem Anspruch angetreten ist, seinem Prüfer zu zeigen, dass er mehr weiß als dieser. Wenn wir mit demselben Anspruch an die Sache rangingen, hätten wir nichts zu befürchten. Zudem betonte er, dass er keine Prüflinge mag, die „nur eine drei oder vier wollen.“

Der dritte zeigte zumindest ansatzweise Interesse an uns und stellte uns sogar Fragen. Er behauptete, keine sehr speziellen Klassifikationen abzufragen. Vor allem keine Tumorklassifikationen. Leider geht aus allen uns vorliegenden Protokollen jedoch hervor, dass wir gerade diese besonders gut lernen sollten.

So gesehen war das Vorspiel eher wenig gehaltvoll. Immerhin konnten wir die Prüfer ein wenig kennen und einschätzen lernen. Der vierte Prüfer hatte übrigens trotz Termin keine Zeit für uns. 

Wenig schlauer als vorher,

Euer Anton Pulmonalis