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Hans-Konrad Selbmann: Engagiert für die Qualitätssicherung

Dtsch Arztebl 2007; 104(1-2): A-58 / B-55 / C-53
PERSONALIEN
Klakow-Franck, Regina
Hans-Konrad Selbmann.<br>
Foto: Universitätsklinikum Tübingen
Hans-Konrad Selbmann.
Foto: Universitätsklinikum Tübingen
Prof. Dr. rer. hum. biol. Dipl.-Math. Hans-Konrad Selbmann, Direktor des Instituts für medizinische Informationsverarbeitung der Universität Tübingen, ist am 11. Dezember 65 Jahre alt geworden. Mit seinem Engagement prägt Selbmann seit vielen Jahren die Entwicklungen in der Qualitätssicherung in der Medizin. So gilt er unter anderem als einer der „Geburtshelfer“ der vergleichenden externen ärztlichen Qualitätssicherung.
Selbmann war maßgeblich an der Entwicklung des Zertifizierungsverfahrens Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ®) beteiligt und hatte in der Gründungsphase der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V. (GQMG) den Vorsitz inne.
Sein Wirken im Bereich der Qualitätssicherung in der ärztlichen Berufsausübung ist vielfältig: Selbmann ist unter anderem Mitglied des Präsidiums der Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Medizinischer Fachgesellschaften (AWMF), Vorsitzender der Ständigen Kommission für Leitlinien der AWMF und Vorsitzender in der Kommission für Gesundheitsberichterstattung des Robert-Koch-Instituts. Als Berater der ärztlichen Qualitätssicherungsgremien auf Bundesebene gibt er immer wieder wichtige Anstöße zu diesem Thema.
Für seine zahlreichen Aktivitäten und Beiträge zur Weiterentwicklung der medizinischen Epidemiologie wurde ihm 2002 das Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft verliehen. Im Jahr 2005 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande.
Dr. med. Regina Klakow-Franck
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