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Hochschulen – 26.04.2017

Strahlungsarme Röntgengeräte für junge Patienten in Rostock

Rostock – Die Universitätsmedizin Rostock hat ihre Röntgenausstattung modernisiert. Die neuen Geräte kommen mit bis zu einem Drittel der bisherigen Strahlendosis aus und übertragen die gewonnenen Bilder direkt auf einen Monitor. „Das Ziel einer modernen Rön­tgendiagnostik ist die ständige Verbesserung der Bilder bei gleichzeitig deutlicher Verringerung der Strahlendosis für den Patienten. Wir haben die Technik in der gesam­ten Unimedizin umgestellt“, sagt Radiologie-Chef Karlheinz Hauenstein.

Davon sollen vor allem Kinder profitieren. Bei ihnen ist das strahlungssensible blut­bil­den­de Knochenmark noch auf das ganze Skelett verteilt. Akkumulierte Strahlendosen könn­en dort laut der Klinik Mutationen und im Lauf ihres Lebens bösartige Neubildungen her­vorrufen.

Rund 3.300 Röntgenuntersuchungen führt die Rostocker Kinderklinik pro Jahr durch, Lungen- und traumatologische Erkrankungen bilden dabei den Schwerpunkt. Die Radio­logen untersuchen auch angeborene Knochenfehlbildungen und erworbene Knochen- und Stoffwechselerkrankungen oder Knochenmetastasen bei krebskranken Kindern und Jugendlichen mittels Röntgenaufnahmen. 

© hil/aerzteblatt.de

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