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Frau Doktor – 03.02.2017

Auf zu neuen Ufern!

Vor wenigen Wochen habe ich meine erste Stelle als Assistenzärztin angetreten. Einge­klei­det wurde ich vorher schon, bis auf die Tatsache, dass die sorgfältig abgemessenen Hosen dann eindeutig eher Baggy-Länge und -Weite hatten und nur durch die beste aller (Näh-)Nachbarinnen Abhilfe geschaffen werden konnte, entfiel also etwaige Kittel­suche.

Und dann begann die Liste der ersten Male als Assistenzärztin: Die erste Frühbespre­chung, die erste Visite, die ersten Angehörigengespräche, das erste Mal einen Arztbrief als Ärztin verfassen. Mein lieber Kollege stand mir tatkräftig zur Seite. Vorstellen nicht vergessen! Das erste Mittagessen. Die erste Fortbildung. Der erste Tag zwischen Listen, Befundfächern, die geleert werden wollten und Patienten, die einen um Rat fragten.

Unnötig zu sagen, der erste Tag verlief wie im Zeitraffer. Etwas benebelt von der Flut der Informationen, jedoch auch froh, einen guten ersten Tag gehabt zu haben, war es um 18 Uhr Zeit, nach Hause zu gehen und Schlaf zu tanken. Etappenziel für den zweiten Tag: In Erfahrung bringen, wo was liegt und abgegeben werden muss.

Wie das so lief und warum der Assistent den Transportdienst fürchtet, dazu demnächst mehr!

Müde, aber frohen Mutes winkend grüßt

Frau Doktor


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