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Gesundheit – 06.02.2017

USA: „Trump chumps“ verlieren Versicherungsschutz

Nach Berechnungen des Wirtschaftswissenschaftlers Paul Krugman haben etwa 5,5 Millionen US-Wähler im November dafür gestimmt, dass sie demnächst ihre Kranken­versicherung verlieren. Krugman nennt diese Species „Trump chumps“. Dumm ist auch, dass es sich keineswegs um kerngesunde Menschen handelt, die dank ihres Lebensstils Krankheiten vermeiden und im Alter dann von Medicare aufgefangen werden. Ganz im Gegenteil. Statistiker der Pittsburgh Universität haben herausgefunden, dass Donald Trump in den Bundesstaaten gewählt wurde, in denen die Mortalitätsrate am höchsten ist.

Pinar Karaca-Mandic von der Universität von Minnesota in Minneapolis sieht in JAMA Internal Medicine die Verlierer vor allem in den Minderheiten, den Armen und Beschäfti­gungslosen, die in Zukunft keine Chance mehr haben werden, sich mithilfe von Obama­care eine private Krankenversicherung zu leisten. Es sind die Personen, die in Umfragen ihre Gesundheit am schlechtesten einstufen, häufiger an chronischen Krankheiten lei­den und in der Vergangenheit mehr Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche hatten.



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