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Dr. werden ist nicht schwer... – 11.03.2014

Gegen den Trend: in die Schweiz

Wie angekündigt oder zumindest angedeutet, habe ich mich mittlerweile auf eine Stelle in der Schweiz beworben. Eine Einladung ließ glücklicherweise nicht lange auf sich warten, also buchte ich ein Hotel an einem See in der Nähe und fuhr hin. An der Grenze wurde ich so streng kontrolliert wie noch nie. Doch bevor ich mich hätte ob einer möglichen Schikane ärgern können, ging es weiter.

Ich hatte beinahe vergessen, wie anders der Verkehr auf Schweizer Autobahnen fließt. Unweigerlich fiel mir Kaya Yanar ein. Als ich an Höhe gewann, ließ ich die Scheiben runter und genoss neben der schönen Aussicht auch die frische Luft.

Das Vorstellungsgespräch verlief sehr angenehm. Der Chef war mit meinem ehemaligen Schweizer Chef zusammen beim Militär gewesen. Die Erwartungen aneinander wurden formuliert. Ich ging mit einem guten Gefühl, was die Erfolgsaussichten anging. Mir selbst machte ich die Auflage, das Jahr – schließlich ist die Stelle nur für ein Jahr ausgeschrieben – auf jeden Fall durchzuziehen.

Hat mittlerweile eine Zusage,

Euer Anton Pulmonalis


Leserkommentare

osterarzt am Freitag, 14. März 2014, 10:11
Viel Spaß
Vielleicht findet er ja dort sein Glück. Die schweizerische Mentalität und der Umgang mit Ausländern scheint mir hierzu eine gute Grundlage zu sein. Sollte es Probleme geben immer an die Worte eines schweizerischen Kollegen denken: Sie sind ja freiwillig hier.

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