34/163

Dr. werden ist nicht schwer... – 23.01.2014

Klinikwechsel wirft Fragen auf

Der Beschluss zum neuerlichen Klinikwechsel wirft neue Fragen auf. Was muss ich in der nächsten Klinik anders machen? Bleibe ich in Deutschland? Sollte ich nicht Fremdjahre in einem anderen Fach machen? Gewisse Tendenzen lassen sich schon ablesen. Die Liste der guten Ratschläge ist lang.
Ich werde dieses Haus vermissen. Die Wehmut kommt bereits recht früh auf. Werde wohl dennoch bald Vollzug melden.

Noch eine Anmerkung in eigener Sache. In einem früheren Beitrag (http://www.aerzteblatt.de/blog/54629/Schwarzer-schwafelt-Schwachsinn) hatte ich bereits darauf hingewiesen, dass meine Gedankenwelt im Gegensatz zu manchen Formulierungen neben schwarz und weiß auch Grautöne kennt, welche jedoch bisweilen im Blog unterrepräsentiert sind.

Ich bin Euch Lesern für die Teilnahme und gerade für die kritischen Rückmeldungen dankbar.

Hofft, niemanden nachhaltig verärgert zu haben,
Euer Anton Pulmonalis


Leserkommentare

nocure am Mittwoch, 5. Februar 2014, 13:58
Als potentieller Arbeitgeber
würde das CV Fragen aufwerfen. Mehrere Stellen inne gehabt zu haben ist per se positiv, die Geschwindigkeit mit der Anton pulmonalis aber seine Arbeitsstätten gewechselt hatte, würden mich als Chef nervös machen. Jeder Job besteht aus Kompromissen; leider. Die Wünsche des angehenden Kollegen sind verständlich und absolut nachvollziehbar, könnte es aber sein, dass einfach ein bisschen mehr "Standing" an einer der vergangenen Arbeitsstellen bereits zum Erfolg geführt hätte? Wenn dann noch von potentiellen Arbeitgebern "zurück"-telefoniert wird......
EEBO am Samstag, 25. Januar 2014, 20:03
keine neue Erkenntnis
meinem Vorkommentator kann ich mich nur anschließen. Die optimale Arbeitsstelle wird es nicht geben (egal in welcher Branche). Ich kann dem Autor daher nur raten, dem nächsten potentiellen Chef gleich eine Kopie seines Blogs zusätzlich zum Lebenslauf abzugeben - damit beiden Seiten klar wird, was sie voneinander erwarten...
Henry I am Donnerstag, 23. Januar 2014, 20:37
Fremdjahre, Auslandsaufenthalte
Lieber Kollege,

Ich kann Ihnen guten Herzens au Auslandsaufenthalten raten.
Ich selbst habe über 8 Jahre in England gearbeitet, eine sehr interessante Erfahrung, die ich keinesfalls missen möchte.
Dennoch kann ich Ihnen versichern:
Das "Paradies" für eine ärztliche Arbeitsanstellung, in der man angemessen behandelt, gerecht bezahlt (bzw. nicht sozialistisch ungerecht besteuert), umfassend fortgebildet wird und bei alledem noch genug Zeit für ein Privatleben und Familie hat - gibt es nicht.
Dennoch ist es eine interessante Erfahrung, in anderen Ländern bzw. anderen Gesundheitssystemen zu arbeiten.
Letztendlich führt die weite Reise doch wieder zu einem selbst zurück, die wahrscheinlich größte Herausforderung...
Viel Erfolg in jedem Falle!

Bookmark-Service:
34/163
Dr. werden ist nicht schwer...
Frau Doktor
Börsebius
Britain-Brain-Blog
Das lange Warten
Dr. McCoy
Gesundheit
Gratwanderung
Lesefrüchtchen
Sea Watch 2
Pflegers Schach med.
PJane
Polarpsychiater
praxisnah
Praxistest
Res medica, res publica
Studierender Blick
Unterwegs
Vom Arztdasein in Amerika