26/27

Studierender Blick – 17.05.2013

Wohin?

Landärzte, Unikliniken, kleine und große Krankenhäuser oder doch Wirtschaft?

Jeder Medizinstudierende stellt sich im Verlauf des Studiums immer und immer wieder dieselben Fragen. Wo bewirbt er sich? In welchem Fach? Und was dann?

Innere an einem kleineren Krankenhaus kann sich beispielsweise um Welten vom Stationsalltag in der Uniklinik unterscheiden.

Mir ist aufgefallen, dass man in Gesprächen untereinander auffällig oft in die Sprache von Unikliniken verfällt. Besonders für die Wahl des PJs muss man sich essenziell zwischen zwei Kategorien von Krankenhäusern entscheiden: "Zentrale" (Uniklinikum) oder "periphere" (kleinere Akademische Lehrkrankenhäuser). 

Was aber besonders in Hinsicht auf die neue freie Mobilität im PJ auffällt – die Wahl von Studierenden geht besonders für die Tertiale Innere Medizin und Chirurgie eher in Richtung der peripheren Häuser. Der Grund dafür ist öfters, dass man als Studierender in solchen kleineren Häusern ein breiteres Spektrum an Krankheitsbildern sieht.

Hier kommt also zwangsweise die Frage nach dem echten Zentrum der Ausbildung im PJ – ist "zentral" dort, wo die Uni ist? Oder dort, wo die meisten Studierenden sind?


Bookmark-Service:
26/27
Studierender Blick
Frau Doktor
Börsebius
Britain-Brain-Blog
Das lange Warten
Dr. McCoy
Dr. werden ist nicht schwer...
Gesundheit
Gratwanderung
Lesefrüchtchen
Sea Watch 2
Pflegers Schach med.
PJane
Polarpsychiater
praxisnah
Praxistest
Res medica, res publica
Unterwegs
Vom Arztdasein in Amerika