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Dr. werden ist nicht schwer... – 13.02.2013

Ärzteflucht? Lauf mit!!!

Seit ich meine Kündigung eingereicht habe, vergeht kein Tag, an dem ich mich nicht bestätigt fühle. In anderen Abteilungen gehen die Kollegen im 4er-Pack. Einige meiner Lieblingspfleger haben ebenfalls neue Jobs gesucht und gefunden, während andere sich zumindest überlegen, wo es für sie weitergehen soll. Hierbei scheint einigen jede Alternative zur jetzigen Klinik willkommen. Es hat etwas vom Verlassen eines Schiffs, an dessen Untergang keinerlei Zweifel mehr bestehen.

Für meinen Stellenwechsel erfahre ich zudem neben Bedauernsbekundungen viel Zuspruch. Meine Mutter hingegen erinnert mich ebenso wie meine Freundin mahnend an die vergangenen Wechsel. Aber was soll ich machen, wenn ich meine Ausbildung als stagnierend empfinde? Die Schweiz – wie so mancher Blogkommentator wünscht – ist keine Option… zumindest nicht vor Erlangen des Facharztes.

Bringt einfach mal erneut Optimismus auf,

Euer Anton Pulmonalis


Leserkommentare

stundenbuch am Montag, 18. Februar 2013, 13:49
Spruch des alten Landrates
"Du wechselst die Frauen, nicht die Fehler ..." gilt auch für Kliniken
joerg.daehn am Sonntag, 17. Februar 2013, 22:01
Das Problem in der Schweiz ist . . .
das dort zuerst die Inländer von den Chefs gefördert werden. Immerhin sind Salär und Behandlung dort aber um einiges anständiger.
Andreas Skrziepietz am Sonntag, 17. Februar 2013, 00:06
Zurück in die Schweiz
Es gibt keine Alternative. Bis zum Facharzt wird es noch Jahrzehnte dauern, zumal es sich ja herausgestellt hat, daß die Kliniken immer schlimmer und die Verweildauer immer kürzer wird.

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