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Dr. werden ist nicht schwer... – 31.05.2012

Weitere Impressionen

Es ist geradezu erstaunlich, wie sehr mir die neue Klinik menschlich liegt. Vergessen sind die (mit Verlaub) Vollpfosten der Vergangenheit. Vor allem die Pflege verkneift es sich, meine Unerfahrenheit mit den internen Abläufen für das Ausleben niederer Motive zu nutzen. Ich fühle mich regelrecht wohl.

Natürlich gibt es auch Dinge, die mir weniger gefallen. So sehe ich beispielsweise die Zusammenarbeit mit CTAs recht skeptisch. Zwar nehmen sie uns Ärzten Arbeit ab, aber auf der anderen Seite stehen sie uns auch ein wenig im Weg. Ich werde einfach noch ein paar Eindrücke sammeln und nach gefälltem Urteil einen eigenen Eintrag hierzu verfassen.

Auch der Chef ist von einem Kaliber, wie ich es noch nicht kannte. Ihn scheint nichts zu interessieren als seine Privatpatienten und Geld generell (wer wo wie viel verdient oder was wie viel kostet). Der Vorteil ist, dass man weitgehend seine Ruhe hat, leider scheint er sich aber auch kaum an der Ausbildung zu beteiligen. Auch weiß ich es noch nicht einzuordnen, wie viel sein Wort wert ist. Auch hier gilt sicher: Fortsetzung folgt.

Zu guter Letzt bin ich recht skeptisch, ob ich mich bei dem recht geringen OP-Programm werde recht weiterbilden können.

Bereut bei aller Skepsis den Wechsel überhaupt nicht,

Euer Anton Pulmonalis


Leserkommentare

Julian90 am Mittwoch, 13. Juni 2012, 00:32
CTAs
Inwiefern stehen die CTAs en Ärzten denn im Weg?

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