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Dr. werden ist nicht schwer... – 17.04.2012

Fatales Finale

Wie es sich gehört, hatte auch ich Kuchen (zwar nicht selbst gebacken, aber immerhin) gekauft und in die Klinik mitgenommen, um mich von meinen Kollegen zu verabschieden. Nachdem mir bereits einige Male für das Gebäck gedankt und für die nächste Stelle viel Glück gewünscht worden war, wurde mein Abschied jedoch auf unerwartete Weise zu einem unvergesslichen Ereignis.

Die zweifelhafte Ehre der Verantwortung hierfür trug einmal mehr dieselbe Person: ein Oberarzt – und zwar derselbe, dessen Umgangsformen an dieser Stelle bereits ausgiebig beschrieben wurden – hatte zum Abschied für mich Beschimpfungen und Drohungen zu einer Tirade geschnürt. „Ich weiß gar nicht was der hat“, war der recht ungläubige Kommentar eines Kollegen, der den Abschied von mir anscheinend erfolgreicher verarbeiten konnte. Stein des Anstoßes war übrigens immer noch meine Urlaubsplanung, die nebenbei bemerkt absolut korrekt (auch mit Kollegen, die genau genommen gar nicht involviert werden müssten) kommuniziert worden war.

Verließ daraufhin die Höhle des Griesgrams mit einem Lied auf den Lippen,

Euer Anton Pulmonalis


Leserkommentare

Andreas Skrziepietz am Donnerstag, 19. April 2012, 12:51
Wie heißt die Klitsche?
Scheint ja ein ganz übler Laden zu sein. Es wäre gut, hier den Namen zu nennen, damit sich dort niemand mehr bewirbt.

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