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Gesundheit – 29.07.2011

Facebook stimmt über Stillpuppe ab

Die Ankündigung eines Spielzeugherstellers eine Stillpuppe einzuführen, entzweit die amerikanische Facebook-Gemeinde. Die „Breast Milk Baby“-Doll gibt schmatzende Geräusche von sich, wenn das Kind den Mund der Puppe in die Nähe einer kleinen Blume hält.

Die Blume befindet sich auf einem Kleidungsstück, das das Kind als Top trägt. Die Anhänger sehen darin eine sinnvolle Möglichkeit die Stillfreudigkeit zu fördern, die Gegner befürchten eine „Sexualisierung“ der kleinen Mädchen. Anhänger und Gegner haben sich auf Facebook formiert. Die Diskussion ist stark polarisiert.

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Ob die Stillpuppe irgendeine Langzeitwirkung hat, ist indes fraglich. Immerhin liegen viele Jahre zwischen Spiel und Wirklichkeit. Kurzfristig kann das Puppenspiel das Verhalten kleiner Kinder jedoch sehr wohl verändern, wie Forscher aus den Niederlanden kürzlich in einer Studie in der Fachzeitschrift Sex Roles (2010; 10.1007/s11199-010-9871-6) zeigten.

In einem Experiment liefen sie Mädchen mit dünnen und molligen Püppchen spielen. Danach wurden sie zum Essen eingeladen. Die Kinder, die mit den „dünnen“ Modepuppen gespielt hatten, zeigen einen geringeren Appetit.


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