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Gesundheit – 28.04.2011

Herzinfarkte am Vormittag ernster

Kardiologen wissen seit langem, dass die schwersten Herzinfarkte am frühen Morgen oder im Verlauf des Vormittags in die Klinik eingeliefert werden. Borja Ibanez vom Centro Nacional de Investigaciones Cardiovasculares Carlos III (CNIC) untermauert diesen Eindruck jetzt durch konkrete Zahlen: Danach ist das infarzierte Areal des Herzmuskels beim ST-Hebungsinfarkt (STEMI) in der Zeit zwischen 6 Uhr und 12 Uhr um etwa 20 Prozent größer als zu anderen Tageszeiten.

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Die Spitzenkonzentrationen von Kreatininkinase waren in dieser Zeit um 18 Prozent und die Spitzenkonzentrationen von Troponin I um 25 Prozent höher. Verantwortlich sind wahrscheinlich zirkadianen Veränderungen im Sympathikotonus. Nach einem nächtlichen Rückgang des Blutdrucks (“dipping”) kommt es in den Morgenstunden zu einem Anstieg um etwa 20 mm Hg.


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