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Gesundheit – 30.03.2011

Putzen hilft: Weniger MRSA durch Reinigungsprogramm

Die Bedeutung der Hygiene zur Infektionsprophylaxe kann kaum überschätzt werden. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Brigham and Women's Hospital in Boston. In einer früheren Studie hatte die Gruppe um Susan Huang festgestellt, dass das Risiko einer Infektion mit methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) oder Vancomycin-resistenten Enterococci (VRE)-Infektion um 40 Prozent steigt, wenn zuvor ein Patient mit diesen Keimen im gleichen Zimmer gelegen hatte.

Die Klinik initiierte deshalb ein spezielles Reinigungsprogramm. Das Personal wurde in die richtige Anwendung der Desinfektionsmittel eingewiesen. Dazu gehörte nicht nur, dass die Putztücher in einem Kübel mit dem Desinfektionsmittel getränkt wurden, statt das Mittel vor Ort auf die Putzlappen zu schütten.

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Die Forscher haben außerdem einen “Schmutz-Marker” entwickelt: Eine nicht-toxische Substanz lässt beim Reinigen übersehene Stellen unter Schwarzlicht aufleuchten. Dieses Feedback und die ausführliche Einweisung in Reinigungstechniken haben das erhöhte Übertragungsrisiko für MRSA nach der Entlassung eines Patienten auf den nächsten Patienten eliminiert.

Bei den VRE blieb dagegen ein Erfolg aus: Die Kontamination mit diesen auf dem Darm freigesetzten Erregern ist für die aktuellen Reinigungsrituale zu hoch. Auch an Vorzeigekliniken wie dem Brigham and Women's Hospital muss die Reinigung der Krankenzimmer noch optimiert werden.


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