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Gesundheit – 10.11.2010

Zervixkarzinom: Geimpfte seltener zum Pap-Screening

In Großbritannien wird allen Mädchen im Alter von 12 oder 13 Jahren die kostenlose HPV-Impfung angeboten. Die Akzeptanz scheint hoch zu sein: In England sollen sich 80 Prozent, in Schottland sogar 90 Prozent der Teenager impfen zu lassen.

Der Krebsforscher Peter Sasieni von der Queen Mary University of London hat deshalb auf einem Kongress vorgeschlagen, die Leitlinien zum Pap-Screening zu ändern. Geimpfte Frauen bräuchten nur noch zweimal im Alter von 30 und 45 Jahren einen Abstrich entnehmen zu lassen.

Bislang wird den Frauen in Großbritannien das Screening im Alter von 25 bis 49 Jahren im Abstand von 3 Jahren und danach bis zum Rentenalter im Abstand von 5 Jahren empfohlen. Die Reduktion der Untersuchungen von 12 auf 2 Tests dürften die Kosten-Nutzen-Bilanz der Impfung verbessern und für die erwachsenen Frauen eine willkommene Entschädigung für die “erlittenen” Injektionen sein.


Leserkommentare

DERhesse am Samstag, 13. November 2010, 17:55
HPV-/PAP-Test
Bei den exorbitanten Kosten für den Impfstoff ist dies sicherlich die kurzfristig beste Methode zumindestens einen Teil der Kosten durch die Prolongierung der Intervalle wieder hereinzuholen. Langfristig gesehen werden die Therapiekosten für die angestiegene Cervixcarcinomrate wohl das mehrfache ausmachen. Segensreiche Innovation ? p.s. : Unsere Inselnachbarn haben nicht ohne Grund die kürzeste Lebenserwartung in der EU.
Dr. Tod am Mittwoch, 10. November 2010, 22:02
Alles ''wissenschaftlich''
Ach so werden also Kosten- Nutzen- Bilanzen nach Impfstoffen ''berechnet''.

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