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Gratwanderung – 29.04.2010

Förderung der Kinderpalliativmedizin: Begrüßenswert

Es gibt viel zu kritisieren in diesem Blog. Doch auch Erfreuliches ist zu vermelden. So erlebte die Kinderpalliativmedizin in diesem Monat deutlichen Aufschwung:

In Haltern wurden zu einem internationalen Kongress 70 Ärzte, Pflegende, Psychologen und Sozialarbeiter aus 29 Ländern und allen Kontinenten zu einem Erfahrungsaustausch begrüßt. Dieser ist für eine verbesserte Qualität einer flächendeckenden Versorgung unentbehrlich.

Denn nach wie vor ist die Kinderpalliativmedizin ein Zweig, der bedauerlicherweise noch zu wenig Beachtung findet. Dabei benötigen todkranke Kinder in der Regel eine andere Betreuung als Erwachsene.

Dem trägt auch das neue Kinderpalliativzentrum in Datteln Rechnung,  das Ende April eröffnet wurde. Es bleibt zu hoffen, dass dieses „Dattelner Modell“ Schule macht, damit Kinder, die an lebenslimitierenden Krankheiten leiden, und ihre Familien, die wertvolle, ihnen verbliebene Zeit so intensiv wie möglich miteinander verbringen können.



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