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Dr. werden ist nicht schwer... – 14.01.2010

Auf dem falschen Fuß erwischt

Kennt Ihr das auch, meine lieben Leser? Da hatte ich seit Tagen vor, meinen Doktorvater anzuschreiben, um einen Termin mit ihm auszumachen und hatte es immer wieder mit irgendetwas erfolgreich aufgeschoben. So etwas rächt sich mitunter.

Denn als ich neulich noch kurz bei meinem Lieblingsitaliener für Pizzastücke (ich habe noch je einen Lieblingsitaliener für Nudelgericht, Fleischgerichte, Suppen, Pizza con Prosciutto e Funghi und sonstige Pizza) halt machte, um mir schnell vor der Zugfahrt ins Wochenende noch etwas auf die Hand mitzunehmen, stand mein Doktorvater vor mir.

Er habe „erst gestern" an mich gedacht, berichtete er. Ich hatte ja auch an ihn gedacht, beinahe täglich. Nur konnte ich so etwas in diesem Moment nicht sagen. Das hätte vermutlich nach einer Ausrede zur Beschönigung des Gegenteils geklungen.

Vielmehr versuchte ich, nicht allzu verlegen zu wirken und verschwieg meine E-Mailpläne. Und da wir uns sowieso persönlich begegnet waren, konnten wir auch gleich Terminzeiträume abstecken. Dank der sehr schätzenswerten Art meines Doktorvaters verlief das kurze Gespräch sehr angenehm. 

Fühlte sich trotzdem unwohl, 

Euer Anton Pulmonalis


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