12/24

Polarpsychiater – 28.05.2009

Sommergefühle

Der Sommer hat begonnen, die ersten sehr langen sonnigen Tage, es gibt schon keine richtige Nachtschwärze mehr, nur noch eine leichte Dämmerung um Mitternacht herum, so wird es jetzt bis in den September hinein bleiben. Man schläft automatisch weniger, trotz aller Gegenmaßnamen.

Den fehlenden Schlaf, sagt man sich, hole man im Winter wieder auf. Und so absurd es klingt, es stimmt tatsächlich. Im Winter ist es ohne Probleme möglich, 9 Stunden und mehr zu schlafen. Klingt fast ein wenig manisch-depressiv im Verlauf der Jahreszeiten und ist auch so: Im Sommer ist es nicht sehr ungewöhnlich spät abends auf einen Kaffee „vorbei zukommen“, im Winter ist es eher ungewöhnlich, nach 20 Uhr Freunde oder Bekannte zu besuchen.

Aber auch im Winter ist man sportlich aktiv, gibt es doch in kleineren Orten beleuchtete Langlaufspuren, in Fahrdistanz Abfahrtsstrecken. Jetzt allerdings beginnt die Zeit der Wanderungen in den Bergen und der Fahrradtouren an der Küste oder auf den vorgelagerten Inseln.

Bei allen Veränderungen und allem Reichtum, vor allem im Vergleich zu früheren Zeiten, ist man doch recht sportbegeistert und sehr sportlich geblieben. Es ist fast eine Selbstverständlichkeit, sich mit seinen Kindern im Sportverein zu engagieren.

Außerdem weckt gerade jetzt das extrem lange Tageslicht die Lebens- und Bewegungsgeister, nichts schöneres als der Kontakt zur Natur, mitten in den Bergen spätnachts im Licht in dieser frischen Luft vor der Hütte zu sitzen und sich eins mit der Natur zu fühlen.


Bookmark-Service:
12/24
Polarpsychiater
Frau Doktor
Börsebius
Britain-Brain-Blog
Das lange Warten
Dr. McCoy
Dr. werden ist nicht schwer...
Gesundheit
Gratwanderung
Lesefrüchtchen
Sea Watch 2
Pflegers Schach med.
PJane
praxisnah
Praxistest
Res medica, res publica
Studierender Blick
Unterwegs
Vom Arztdasein in Amerika