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Lesefrüchtchen – 03.03.2009

Althaus braucht Ruhe

Würde die Thüringer CDU die ärztlichen Verlautbarungen über Ministerpräsident Dieter Althaus (50) sorgfältig, auch zwischen den Zeilen lesen, dann würden sie ihren Mann in Ruhe lassen.
Einen harten Wahlkampf wird er kaum gesundheitlich unbeschadet überstehen.

Althaus, der nach seinem Skiunfall zu Neujahr immer noch neurologisch rehabilitiert wird, wurde zuletzt quasi inkognito am 10. Februar bei der Beerdigung seines Vaters gesehen, "schwer gezeichnet" (Thüringer Allgemeine), er durfte von niemandem angesprochen werden (Berliner Zeitung).

Die thüringische CDU würde ein gutes Werk tun, wenn sie ihn auf ihrem Wahlparteitag am 14. März aus der Pflicht entließe. Wenn sie schon nicht auf die Gesundheit Rücksicht nehmen will/kann, sollte sie das jetzt im steiermärkischen Irdning ergangene seltsam eilige Urteil wegen fahrlässiger Tötung zum Anlass, eine menschliche Lösung zu finden. Oder sollte es da jemanden geben, der hofft, über den Fall werde jetzt schnell Gras wachsen?

Blog vom 13. März "Nochmals: Patient Althaus"


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