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Dr. werden ist nicht schwer... – 17.02.2009

„was bisher geschah“ (Teil 2)

Um mich nicht wie damals vor dem Physikum in den Fallstricken des uneffektiven Lernens zu verfangen, habe ich mich diesmal direkt für ein professionelles Repetitorium entschieden. Abgesehen davon, dass ich eine strukturelle Anleitung erhalte, helfen mir die Dozenten hier relativ zielgerichtet bei der Gewichtung des Stoffes.

Seit gut einem Monat sitze ich täglich von 8:30 bis 13:00 im Unterricht, bespreche am Nachmittag die Mittagsklausur (in der Regel ein Originalfall aus dem Hammerexamen) und verfolge Simulationen der mündlichen Prüfung. Am Abend kreuze ich dann um die 90 Fragen nach einem Kreuzplan, den die Kursleitung entworfen hat.

Das Programm ist straff. Pharmakologie in drei Tagen, Urologie an einem Tag, Neurologie in vier Tagen… Dennoch lohnt es sich für mich. Selbst in Fächern, die ich zumindest aus IMPP-Sicht mangelhaft kenne, konnte ich mich durch den Unterricht und das Kreuzen bisher ohne große Schwierigkeiten in den Bestehensbereich (sprich um die 60 Prozent) verbessern.

Der Kurs endet in wenigen Tagen und dann greift der entworfene Lernplan für die Zeit danach. Dann beginnt für mich das eigentliche Lernen.


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