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Dr. werden ist nicht schwer... – 31.01.2009

„… was bisher geschah“

Ich absolvierte mein PJ komplett am Klinikum meiner Universität. Das hatte den Vorteil, dass ich nicht umziehen musste, hatte aber auch Nachteile. Einer davon war, dass ich eine fest eingeplante Arbeitskraft war und sich bereits Generationen von Assistenzärzten daran gewöhnt hatten, dass unliebsame Aufgaben an den PJ'ler zu delegieren sind. Leider kam die Ausbildung dabei recht kurz.

Ich führte mir immer wieder vor Augen, dass das Klinikum Geld bekommt, um auszubilden und im Gegenzug statt von dem Geld mehr Ärzte für die Ausbildung einzustellen weniger Stellen besetzt, da PJ'ler dritte Dienste belegen und den Stationsablauf (Blutentnahmen, Aufnahmen, Wundversorgung) gewährleisten.

Es ist mitunter sogar vorgekommen, dass PJ'ler den Studentenunterricht für frühe klinische Semester übernommen haben… Aber nun genug gejammert!

Kopf hoch, das Examen wartet!


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